Einführung in die Methoden des Theaters der Unterdrückten von Augusto Boal

Einladung:

Einführung in die Arbeit einer Forumtheater-Werkstatt

(mit Celso Willusa)

Nach den Methoden des Theaters der Unterdrückten von Augusto Boal

Wir laden alle Interessierte und Neugierige ein, die Arbeit einer Theaterwerkstatt mit den Methoden des Theaters der Unterdrückten kennenzulernen!

Wann? – Am 07.03.2016 um 19.00 -21.00 Uhr

Wo ? – Im Raum 106, Theaterhaus Berlin Mitte (Wallstr. 32 Haus C, 10179 Berlin-Mitte)

Diese Einführungsveranstaltung soll eine erste Erfahrung mit den Methoden des Theaters der Unterdrückten und einen Einblick in die Arbeit einer Forumtheater-Werkstatt geben. Dann können sich alle Interessierten entscheiden, ob sie an einer Forumtheater-Werkstatt bzw. an dem Forumtheater-Projekt „Fairplayers“ für Flüchtlinge und Heimische teilnehmen möchten. Das Pilot-Pojekt wird bereits am nächsten Abend (Dienstag, 8.3.2016) mit der ersten Arbeitsrunde beginnen.

Celso Willusa hat als Theaterregisseur langjährige Erfahrung mit der Anwendung der Methoden des Theaters der Unterdrückten, in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und hat damit persönlich vielen Menschen geholfen. Er hat die Methode direkt von Augusto Boal gelernt und hat damit in Brasilien auch verschiedene professionell arbeitende Theatergruppen aufgebaut und geleitet.

Wir wollen das Forumtheater in Deutschland als Mittel der gesellschaftlichen Integration von Flüchtlingen einführen. Es soll außerdem als Grundlage für die Bildung einer Öffentlichkeit der Flüchtlinge und HelferInnen genutzt werden.

Was genau ist diese „Theater-Werkstatt“?

Die Forumtheater-Werkstatt erarbeitet eine spezielle Methode des sogenannten Theaters der Unterdrückten, das von dem brasilianischen Dramaturgen Augusto Boal entwickelt und als erste lateinamerikanische Theaterform weltweit bekannt geworden ist.

Es handelt sich um eine Methode, die sich an Schauspieler und Laien richtet.

Das Theater der Unterdrückten ist eine ästhetische Methode, die systematisch Übungen, Spiele und Schauspieltechniken nutzt, um die physische und moralische Befreiung („Enthemmung und Entmechanisierung“) der TeilnehmerInnen sowie eine Demokratisierung des Theaters zu bewirken. Es werden dabei auch praktische Bedingungen geschaffen, in denen der/die Unterdrückte sich Mittel aneignet, selbstständig Theater zu schaffen, um damit die eigenen Ausdrucksmöglichkeiten im täglichen Leben und im Theater zu erweitern.

Außerdem wird eine direkte und positivierende Kommunikation zwischen der Gruppe der Werkstatt-TeilnehmerInnen und den ZuschauerInnern geschaffen: das „Forum“.

Mit dem Theater der Unterdrückten wird versucht, dem Theater neue Dimensionen zu eröffnen, um es zu einem wirksamen Mittel im Verständnis von individuellen und sozialen Problemen zu machen und Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Wir freuen uns auf alle, die lernen möchten, sich auszudrücken und etwas durch das Theater zu verändern!

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