Mai 2017: Forumtheater-Aufführungen in Spandau-Wilhelmstadt

Plakat Entwurf für Menschen frei im Tanz„Menschen – frei im Tanz und unfrei im System?“

Ein sozial-politisches Theater um Fragen des Führens und Folgens

Termine:

  • Samstag, 6.5.2017 ab 18 Uhr im Stadtteilladen Wilhelmstadt, Adamstraße 39 in Berlin- Spandau
  • Samstag, 13.5.2016 anlässlich des Stadtteilladenfestes, ab 12 Uhr auf dem Földerichplatz in Spandau-Wilhelmstadt

#was-ist-forumtheater – Eine Initiative von Kultur der reinen Herzen und Kulturladen Spandau für Kunst, Kultur und Begegnung e.V.

Mit Jana Eckert und Veronika Willusa

Koordination und Regie : Celso Willusa

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Wer bestimmt mein Leben?

Kostenlose Forumtheater-Aufführung

Wann? – am 17.12.2016    ab 18 Uhr (Einlass)

Wo ? – im „Stadtteilladen“, Adamstraße 39 in Berlin-Spandau

Was? – im Zusammenhang mit der Initiative #was-ist-forumtheater werden die Ergebnisse unserer derzeit laufenden Theaterwerkstatt in Spandau öffentlich aufgeführt:

„Wer bestimmt mein Leben?“

Szenen alltäglicher Unterdrückung in Deutschland und anderswo

Koordination und Regie: Celso Willusa

 

#was-ist-forumtheater

wasistforumtheater

Gruppenbildung – kostenlose Theaterwerkstatt Oktober/November

mit Celso Willusa, Theaterregisseur aus Brasilien

Termine: (8 Begegnungen)

  • samstags von 17 -20 Uhr Gruppenbildung – Proben

  • Samstag 10.12.2016 18 Uhr öffentliche Aufführung (kostenlos)

Ort: Adamstraße 39 (Stadttellladen – ehemalige Post), Spandau

Für Schauspieler*innen und Nicht-Schauspieler*innen ab 16 Jahren, die lernen möchten, sich auszudrücken und durch Theater etwas zu bewegen.

Es werden von den Teilnehmer*innen Schauspiel-Techniken und Spiele angewandt und ein sogenanntes Forumtheater, nach den Methoden des brasilianischen Dramaturgen Augusto Boal inszeniert:

Die Dramaturgie dieses Theaterstückes wird von der Gruppe der Teilnehmer*innen gemeinschaftlich geschrieben und beruht auf ihren persönlichen Lebenserfahrungen. Dabei geht es um Erfahrungen im Zusammenhang mit moralischer oder körperlicher Unterdrückung. Diese findet individuell-familiär oder in größeren, gesellschaftlichen Kontexten statt.

Das Theaterstück wird als ein sogenanntes Forumtheater öffentlich aufgeführt werden, d.h., mindestens ein/e Zuschauer*in wird am Ende zum „Zuschau-Spieler*in“, indem er/sie auf die Bühne tritt, um in die Entwicklung der Geschichte einzugreifen.

Das Debattier-Theater, das Theater-Spiel kommt mit der Möglichkeit daher, Strukturen der Lösungsfindung zu schaffen. Es hilft uns, unsere Zeit und uns selbst besser kennen zu lernen und wirft plötzlich Lösungen für die angesprochenen Probleme auf.“ Celso Willusa, Theaterregisseur

Wir freuen uns besonders auch über die Teilnahme von Geflüchteten, denn wir wollen das Forumtheater als Mittel der gesellschaftlichen Integration von Flüchtlingen nutzen. Wir hoffen damit, auf eine gelebte Wertediskussion in unserer Gesellschaft.

Kontakt: WILLUSA 030 / 23 40 49 70 willusa.kulturderreinenherzen@gmail.com

#was-ist-forumtheater

Gerne kann sich jede/r mit uns über dieses Theama austauschen: www.facebook.com/groups/wasistforumtheater

Schaut doch mal nach, was es ist…

 

Einführung in die Methoden des Theaters der Unterdrückten von Augusto Boal

Einladung:

Einführung in die Arbeit einer Forumtheater-Werkstatt

(mit Celso Willusa)

Nach den Methoden des Theaters der Unterdrückten von Augusto Boal

Wir laden alle Interessierte und Neugierige ein, die Arbeit einer Theaterwerkstatt mit den Methoden des Theaters der Unterdrückten kennenzulernen!

Wann? – Am 07.03.2016 um 19.00 -21.00 Uhr

Wo ? – Im Raum 106, Theaterhaus Berlin Mitte (Wallstr. 32 Haus C, 10179 Berlin-Mitte)

Diese Einführungsveranstaltung soll eine erste Erfahrung mit den Methoden des Theaters der Unterdrückten und einen Einblick in die Arbeit einer Forumtheater-Werkstatt geben. Dann können sich alle Interessierten entscheiden, ob sie an einer Forumtheater-Werkstatt bzw. an dem Forumtheater-Projekt „Fairplayers“ für Flüchtlinge und Heimische teilnehmen möchten. Das Pilot-Pojekt wird bereits am nächsten Abend (Dienstag, 8.3.2016) mit der ersten Arbeitsrunde beginnen.

Celso Willusa hat als Theaterregisseur langjährige Erfahrung mit der Anwendung der Methoden des Theaters der Unterdrückten, in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und hat damit persönlich vielen Menschen geholfen. Er hat die Methode direkt von Augusto Boal gelernt und hat damit in Brasilien auch verschiedene professionell arbeitende Theatergruppen aufgebaut und geleitet.

Wir wollen das Forumtheater in Deutschland als Mittel der gesellschaftlichen Integration von Flüchtlingen einführen. Es soll außerdem als Grundlage für die Bildung einer Öffentlichkeit der Flüchtlinge und HelferInnen genutzt werden.

Was genau ist diese „Theater-Werkstatt“?

Die Forumtheater-Werkstatt erarbeitet eine spezielle Methode des sogenannten Theaters der Unterdrückten, das von dem brasilianischen Dramaturgen Augusto Boal entwickelt und als erste lateinamerikanische Theaterform weltweit bekannt geworden ist.

Es handelt sich um eine Methode, die sich an Schauspieler und Laien richtet.

Das Theater der Unterdrückten ist eine ästhetische Methode, die systematisch Übungen, Spiele und Schauspieltechniken nutzt, um die physische und moralische Befreiung („Enthemmung und Entmechanisierung“) der TeilnehmerInnen sowie eine Demokratisierung des Theaters zu bewirken. Es werden dabei auch praktische Bedingungen geschaffen, in denen der/die Unterdrückte sich Mittel aneignet, selbstständig Theater zu schaffen, um damit die eigenen Ausdrucksmöglichkeiten im täglichen Leben und im Theater zu erweitern.

Außerdem wird eine direkte und positivierende Kommunikation zwischen der Gruppe der Werkstatt-TeilnehmerInnen und den ZuschauerInnern geschaffen: das „Forum“.

Mit dem Theater der Unterdrückten wird versucht, dem Theater neue Dimensionen zu eröffnen, um es zu einem wirksamen Mittel im Verständnis von individuellen und sozialen Problemen zu machen und Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Wir freuen uns auf alle, die lernen möchten, sich auszudrücken und etwas durch das Theater zu verändern!

Seminare für Vereine, Institutionen, NGOs etc.

Celso WILLUSA entwickelt als unorthodoxer Erzieher soziale Projekte im Bereich der Bürger- und Menschenrechte.

Das Forumtheater als Mittel individueller und kollektiver Befreiung und Harmonisierung, bzw. als Mittel politisch-moralischer Diskussion innerhalb der Gesellschaft.

Moralische und ästhetische Motivationen, Positionierung in Gesellschaft und Politik

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Wir sehen uns motiviert das Gute in der Welt allgemein und in unserer Gesellschaft im Besonderen zu fördern, indem wir daran glauben und das Bewusstsein für das Gute über allem reflektieren, die Menschenherzen damit in Rührung bringen und ihnen so zu einer besseren Sicht auf das Leben und auf sich selbst verhelfen.

Wir blicken mit Wohlwollen auf die Menschen unserer Zeit und erkennen das Wirken des Guten in ihren Werken und Hoffnungen. Wir wollen das Gute im politischen und moralischen Denken der Menschen fördern und damit das Gut der DEMOKRATIE und den Altruismus innerhalb unserer Gesellschaft fördern.

 

Um das Gute zu fördern, muss es gesehen und geliebt werden. Wenn sich die Menschen mit dem Guten identifizieren, kommt es ganz natürlich in ihnen selbst zum Ausdruck. Ihr Denken und Handeln wird frei und selbstbewusst – liebevoll. Wir möchten künstlerisch die Menschen anregen, über das Gute im Menschenleben, d.h. über menschliche Tugenden wie Gerechtigkeitssinn und Ehre zu reflektieren.

In dem künstlerischen Streben, einer innerer Wahrheit zu entsprechen und dieser Ausdruck zu verleihen, liegt auch das Streben nach Schönheit und Harmonie begründet. Die Entwicklung einer eigenen ÄSTHETIK, bzw. einer individuellen Sicht und Reflektionsweise in dieser Welt stellt für uns persönlich eine tiefe innere Motivation in jeder Kunst und Darstellungsform dar.

„Trasformatives Theater“- Unser Konzept

Workshop in 8 x 21/2 Stunden und öffentlicher Aufführung mit Celso WILLUSA

nach den Methoden des Theaters der Unterdrückten von Augusto Boal

Die Theater-Werkstatt Trasformatives Theater arbeitet mit den Methoden des sogenannten Theaters der Unterdrückten, das von dem brasilianischen Dramaturgen Augusto Boal entwickelt und als erste lateinamerikanische Theaterform weltweit bekannt geworden ist.

Es handelt sich um eine Methode, die sich an Schauspieler und Laien richtet.

Trasformatives Theater ist eine ästhetische Methode die, systematisch, Übungen, Spiele und Schauspieltechniken nutzt, um die physische und moralische Befreiung („Enthemmung und Entmechanisierung“) der TeilnehmerInnen sowie eine Demokratisierung des Theaters zu bewirken. Es werden dabei auch praktische Bedingungen geschaffen, in denen die Teilnehmer*innen sich Mittel aneignet, selbstständig Theater zu schaffen, um damit seine Ausdrucksmöglichkeiten im täglichen Leben und im Theater zu erweitern.

Außerdem wird eine direkte und positivierende Kommunikation zwischen der Gruppe der Werkstatt-TeilnehmerInnen und den ZuschauerInnern geschaffen: das „Forum“.

Mit dem Trasformativen Theater wird versucht, dem Theater neue Dimensionen zu eröffnen, um es zu einem wirksamen Mittel im Verständnis von individuellen und sozialen Problemen zu machen und Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Mit seinen pädagogischen, sozialen, kulturellen, politischen und therapeutischen Ausrichtungen hat es sich vorgenommen, den sonst im Theater-Phänomen als passives Wesen erscheinenden Zuschauer zu einem Hauptdarsteller der dramaturgischen Handlung (bzw. Subjekt, Schöpfer und Transformator) werden zu lassen.

  • Jeder wird angeregt, über die eigene Vergangenheit nachzudenken, die eigene gegenwärtige Wirklichkeit zu transformieren und die persönliche Zukunft selbst zu erschaffen.
  • Das einzelne Individuum wird sich in der jeweiligen künstlerischen, sozialen oder politischen Anwendung allmählich Bedingungen schaffen, in denen es sich Selbst erkennt und als ein Subjekt der eigenen Lebensgeschichte versteht.

 

Unser Angebot

  • Celso Willusa (linkes Foto) wird eine ForumtheaterWerkstatt organisieren und leiten, wo Übungen, Spiele und Theatertechniken aus der Methode des von Augusto Boal geschaffenen Theaters der Unterdrückten angewandt werden.
  • Die TeilnehmerInnen des Workshops werden gemeinsam ein Forumtheater-Stück erarbeiten, das sich auf einige Situationen von Unterdrückung gründet, die sie selbst erlebt haben oder bei denen sie Zeuge waren.
  • Dieses Forum-Stück kann, wenn dies die TeilnehmerInnen wünschen, öffentlich zur Aufführung gebracht werden. Dann kann das Publikum in den Lauf der Geschichte eingreifen, denn beim Forumtheater ist das eben so üblich: Sie wohnen einer Aufführung bei und am Ende können Sie auf die Bühne kommen, um in die Geschichte intervenieren, um zu versuchen, die bestehenden Konflikte zu lösen

„Jeder stellt etwas dar, agiert, interpretiert.

Wir sind alle Schauspieler – sogar die Schauspieler“. (Augusto Boal)

 

 

 

Unsere Position

Theater ist Gemeinschaft, bedeutet Teil einer Gruppe zu sein, die etwas hervorbringt, etwas aufbaut und dabei der Gesellschaft Umwandlungen vorschlägt. Theater ist auch ein Aktionsraum, ist Austausch von Wissen, ist szenische Erfahrung und damit ein besonderer Raum für Schöpfung und Ausdruck.

  • Diese Werkstatt will Theater als ein Instrument der persönlichen und sozialen Transformation erfahrbar machen.

 

Allgemeine Zielsetzungen

  • Mit Hilfe von Spielen und Theater-Techniken soll es den TeilnehmerInnen erleichtert werden, mit der Bühnenkunst in Kontakt zu treten.
  • Eine Theatergruppe soll gebildet und organisiert werden.
  • Es soll Kreativität gefördert werden, kritischer und ästhetischer Sinn geschult bzw. gebildet werden.
  • Die demokratische Identifikation und der Gemeinsinn sollen in das Bewusstsein gebracht werden.
  • Es soll die Methode des Theaters der Unterdrückten von Augusto Boal verbreitet werden.

 

Spezifische Zielsetzung

Es soll ein Forumtheater zur Aufführung gebracht werden, dessen Handlung auf realen Ereignissen beruht. Darin geraten die Unterdrückten und Unterdrücker eindeutig und objektiv betrachtet in einen Konflikt, indem sie ihre gegensätzlichen Interessen verteidigen. In diesem, von den TeilnehmerInnen des Workshops szenisch dargestellten Konflikt beugt sich der bzw. die Unterdrückte dem bzw. der UnterdrückerIn. Dann wird jemand aus dem Publikum (von dem Workshop-Leiter) aufgefordert, auf die Bühne zu treten, um eine andere Lösung in dem inszenierten Problem zu finden.

 

 

Methodologie

  1. Integrative Gruppenübungen und –spiele:
  2. Alles fühlen, was sich berühren lässt
  3. Alles hören, was zu hören ist
  4. Die verschiedenen Sinne aktivieren
  5. Alles sehen, was zu sehen ist
  6. Die Erinnerung der Sinne
  7. Körperlicher Ausdruck
  8. Improvisation
  9. Interpretation
  10. Dramaturgie
  11. Geschichte

 

Arbeitsphasen

Entstehungsprozess des Stückes im Forumtheater:

  1. Integrationsspiele / Entdecken der gemeinsamen Motivation
  2. Wahl des Themas und der Geschichte / Improvisation
  3. Organisation der Dramaturgie / gemeinschaftliche Redaktion (Erstellen und Verfeinern) des Textes
  4. Gedächtnistraining / Probentechniken
  5. Forum-Proben/ Bühnenbild
  6. Generalprobe
  7. Aufführung
  8. Auswertung

 

Zielgruppe der Werkstatt-TeilnehmerInnen

10 -30 Jugendliche und Erwachsene, die lernen möchten, sich auszudrücken und etwas durch das Theater zu verändern.[1]

Was ist eine „Theater-Werkstatt?

  • Die Theater-Werkstatt ist eine reale pädagogische Innovation…
  • Sie ist keine Methode oder Technik an sich, sondern eine Handlungsmodalität, eine Art und Weise zu Handeln.
  • Die „Werkstatt“ ist nicht nur ein Ort, um etwas tun zu lernen. Es geht vor allem um das Denken und das Fühlen, um den Austausch von Ideen, die Problemfindung, um das Spiel und die Recherchen, die Lösungsfindung und um die Zusammenarbeit.
  • Die genaue Untersuchung der Umstände, Handlungsbereitschaft und Reflektion sollen durch die Werkstatt gefördert werden. Sie soll helfen, die individuelle Arbeit mit der gemeinschaftlichen Zielsetzung zu verbinden.
  • Eine Werkstatt sollte immer die Einheit zwischen Theorie und Praxis garantieren.
  • Sie sieht die gemeinsame Realisation von Projekten vor(aus).

 

Warum ist das Forumtheater für alle Menschen sinnvoll?

„O mundo encurta, o tempo se dilui:

o ontem vira agora; jà està feito.

Tudo muito rapido.

Debater o que se diz e o que se mostra (…)

parece me algo cada vez mais importante.“

(Paulo Freire) [2], [3]

Wir leben in einer Epoche der Schnelllebigkeit, in der die menschlichen Beziehungen in einem enormen Tempo und Komplexität ablaufen. Jeden Tag stoßen wir auf unzählige Konflikte und wissen kaum damit umzugehen.

Das Debattier-Theater, das Theater-Spiel kommt mit der Möglichkeit daher, Strukturen der Lösungsfindung zu schaffen und hilft uns, unsere Zeit und uns selbst besser kennen zu lernen. Es ist eine sozialtherapeutische Theaterkunst, die angesichts alter und neuer Herausforderungen des Alltags die Menschen zum Nachdenken anregt und plötzlich Lösungen für die angesprochenen Probleme aufwirft.

  • Wir organisieren Forumtheater-Werkstätten in allen Bereichen des sozialen Lebens.
  • Monatliche Workshops finden voraussichtlich ab Januar 2016 statt.

 

Schreiben Sie, oder rufen Sie uns an!

September 2015

[1] Sehen Sie z.B. auf folgenden Internet-Seiten Informationen zu weltweit stattfindenden Workshops zum Theater der Unterdrückten: http://ptoweb.org/, http://www.theatreoftheoppressed.org, https://en.wikipedia.org/wiki/Theatre_of_the_Oppressed

[2] Ü: Die Welt wird kürzer, die Zeit verdünnt sich; gestern wird heute; schon ist es vorüber. Alles sehr schnell. Debattieren was und wie etwas gesagt und gezeigt wird, das erscheint mir, immer mehr von Bedeutung zu sein.

[3] Foto links: Paulo Freire und Augusto Boal auf dem internationalen Kongress der PTO (Pedagogy and Theater of Opressed) in Omaha, Nebraska 1995-1998

#Forumtheater-Werkstatt: erste Begegung am 07.03.2016 !

Beginn einer neuen Projektreihe für eine lebendige Kultur des Theaters der Unterdrückten mit Celso Willusa

Inszenierung eines Forumtheaters

Theaterwerkstatt in 8 Begegnungen

Nach der Methode des Theater der Unterdrückten von Augusto Boal

– Für Schauspieler und Laien –

Dieser Workshop umfasst 8 x 2 ½ Stunden. In diesem Zeitraum werden von den TeilnehmerInnen Schauspiel-Techniken und Spiele aus dem sogenannten Theater der Unterdrückten angewandt (einer von dem brasilianischen Dramaturgen Augusto Boal entwickelten Theatertechnik) und ein sogenanntes Forumtheater inszeniert: Die Dramaturgie dieses Theaterstückes wird ivon der Gruppe der TeilnehmerInnen in demokratischer Weise geschrieben und beruht auf ihren persönlichen Lebenserfahrungen. Dabei geht es um Erfahrungen im Zusammenhang mit moralischer oder körperlicher Unterdrückung. Diese findet individuell-familiär oder in größeren, gesellschaftlichen Kontexten statt. Das Theaterstück kann am Ende des Workshops auf Wunsch der TeilnehmerInen als „Forumtheater“ öffentlich aufgeführt werden.

Dann wird ein Zuschauer zum „Zuschauspieler“, indem er aus dem Zuschauerraum heraus auf die Bühne tritt, um in die Entwicklung der Geschichte einzugreifen. – Denn wenn Sie einem Forumtheater als ZuschauerIn beiwohnen , haben Sie am Ende des Stückes die Gelegenheit, aus ihrer persönlichen Sicht heraus Handlungsmöglichkeiten zu improvisieren, mit der die im Stück entwickelte Problematik aufgelöst werden könnte…

  • Die erste Begegnung findet am 07.03.2016, um 19.00 Uhr im Theaterhaus Berlin Mitte statt!
  • Informationen und Anmeldung: willusa.kulturderreinenherzen@gmail.com
  • Tel.: 030 / 23 40 49 79  Celso und Veronika Willusa – Kultur der reinen Herzen –
     

     

Auf 3 Weisen….

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Wir verstehen uns als Kulturschaffende im hoffnungsvollen Sinne des Wortes. Der Name unseres Theaterunternehmens „Kultur der reinen Herzen“ deutet auf unser moralisches Anliegen hin, eine innere Wahrheit der Menschen zum Ausdruck zu bringen, „Groß und Klein“ damit innerlich in Rührung zu bringen und individuell bzw. kollektiv zu reflektieren.

Wir nutzen, von dieser übergeordneten Idee ausgehend, zunächst drei unterschiedliche Ausdrucks- bzw. Darstellungsformen:

  1. Forumtheater
  2. Formen- und Puppentheater
  3. Ritual- und Performancekunst